Mirtz kündigt Nordsee-Gipfel für grüne Energie an
Bundeskanzler Friedrich Mirtz plant Ende Januar 2026 die dritte internationale Nordsee-Konferenz in Hamburg. Ziel: die Nordsee als größten Energiespeicher für saubere Energie weltweit auszubauen und die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten zu intensivieren.
Die deutsche Regierung betont, dass die Konferenz auf eine ambitionierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Offshore-Windkraft, Wasserstoffproduktion und maritime Infrastruktur abzielt.
Teilnehmer und Agenda
Zur Teilnahme eingeladen sind Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, sowie die EU-Kommission, erstmals auch Island und die NATO, ergänzt durch Vertreter führender Energieunternehmen.
Kernpunkte der Agenda:
Ausbau von Offshore-Windparks in der Nordsee
Entwicklung eines europäischen Wasserstoffmarktes
Aufbau einer starken und vernetzten maritimen Infrastruktur
Erleichterung der grenzüberschreitenden Stromerzeugung und -übertragung
Windkraft und Wasserstoff als Schlüssel zur Energiewende
Mirtz betonte, dass die Windkraftparks auf See eine zentrale Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen werden. Ebenso soll der Einsatz von Wasserstoff als Ersatz für fossile Energien vorangetrieben werden.
Die Infrastrukturdiskussion wird sich auf die Verbindung von Offshore-Anlagen konzentrieren, um den internationalen Stromhandel zu stärken und die Energieversorgung in Europa zu sichern.
Fortsetzung einer erfolgreichen Strategie
Bereits 2023 hatte der damalige Kanzler Olaf Scholz bei der Nordsee-Konferenz in Oostende/Belgien ein Erklärungspapier zur beschleunigten Erweiterung von Windparks unterzeichnet, um die Nordsee zu einer „grünen Energiezentrale“ Europas zu machen.
In Deutschland blieb die letzte Ausschreibung für zwei Offshore-Windprojekte im August 2025 jedoch ohne Angebot – ein Hinweis auf die Herausforderungen bei Investitionen in neue Standorte.
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