Bayer und Roundup: US-Politik verändert Milliarden-Streit
Hunderte von Klagen gegen das Unkrautvernichtungsmittel Roundup von Bayer werfen seit Jahren Schlaglichter auf die Risiken von Glyphosat. Die Entscheidung der Trump-Administration könnte nun das Schicksal des Unternehmens massiv beeinflussen.
Roundup und die Klagewelle
Rund 200.000 Klagen in den USA beziehen sich auf Langzeitanwendung von Roundup und die angebliche Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen. Unter der Regierung Biden hatte das US-Justizministerium argumentiert, dass Verbraucher Bayer verklagen dürfen. Doch nun hat die Trump-Regierung die Position geändert und unterstützt den Chemieriesen.
Trump unterstützt Bayer
Die US-Administration empfahl dem Supreme Court, die Argumentation von Bayer zu prüfen, dass das Bundesrecht solche Klagen einschränkt. Das könnte den Umfang auf ca. 65.000 verbleibende Klagen begrenzen. Befürworter der Bundesklagebeschränkung argumentieren, dass einheitliche nationale Regeln für Pestizidetiketten Klarheit schaffen und die Rolle der EPA stärken.
Bayer drängt auf schnelle Lösung
Das Unternehmen hat bereits rund 10 Mrd. USD zur Beilegung von Klagen gezahlt und weitere 1,2 Mrd. Euro bereitgestellt. Bayer warnte, dass ohne Klärung der Rechtslage der Verkauf von Roundup in den USA gefährdet sein könnte. CEO Bill Anderson betonte die Bedeutung des Mittels für die globale Ernährungssicherheit.
Ausblick Supreme Court
Die Entscheidung des US-Supreme Courts wird bis Mitte 2026 erwartet. Ein Urteil zugunsten von Bayer könnte Milliarden-Klagen abwenden und die Rechte von Verbrauchern deutlich einschränken. Experten sehen darin einen Präzedenzfall für zukünftige Umweltschutz- und Gesundheitsklagen gegen Industrieunternehmen.
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