USA im Griff eines neuen extremen Wintersturms

USA – Während sich die Ostküste noch von einem tödlichen Wintereinbruch erholt, bereiten sich mehrere Bundesstaaten im Südosten auf einen weiteren schweren Sturm vor. Das Tiefdruckgebiet vor der Küste entwickelt sich laut nationalem Wetterdienst zu einem Bombenzyklon, der kräftige Schneefälle, orkanartige Böen und eingeschränkte Sicht bringt.

Betroffene Regionen

Besonders gefährdet sind die Carolinas, Teile von Georgia und Virginia. Meteorologen warnen in Küstenregionen von North Carolina vor Sturmfluten, extrem hohen Wellen und möglichen Gebäudeschäden. Erste heftige Schneefälle sind bereits gefallen, lokal könnten Schneemengen wie im gesamten Jahr auftreten.

Gefahr durch arktische Kaltluft

Hinter dem Sturm strömt erneut arktische Kaltluft weit nach Süden. Bis Sonntagmorgen könnten selbst Teile Südfloridas Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erreichen – Werte, die zuletzt Ende der 1980er Jahre gemessen wurden. Behörden warnen vor lebensgefährlichen Windchill-Temperaturen, die Unterkühlung und Erfrierungen beschleunigen.

Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Der Sturm folgt auf extreme Kälte und Schneefälle am vergangenen Wochenende, bei denen mindestens 85 Menschen ums Leben kamen. Hunderttausende Haushalte sind ohne Strom. Mehrere Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen und raten der Bevölkerung, Reisen zu vermeiden und sich auf Stromausfälle vorzubereiten.

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