Trump bestreitet Angriff auf Putins Residenz
US-Präsident Donald Trump erklärte, er halte die Berichte über einen Drohnenangriff auf die Residenz von Wladimir Putin in Nordwest-Russland durch die Ukraine für unwahrscheinlich. Von der Air Force One aus sagte Trump: „Ich glaube nicht, dass dieser Schlag tatsächlich stattfand. Niemand weiß bislang, ob die russischen Behauptungen zutreffen.“
Zugleich kündigte er an, dass ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine angestrebt werde, ohne feste Fristen, jedoch „in naher Zukunft“.
Russische und ukrainische Stellungnahmen
Moskau hatte Kyiv vorgeworfen, am 29. Dezember 2025 mit 91 Drohnen das geschützte Anwesen Putins in Valdai angegriffen zu haben. Kyiv wies die Anschuldigungen als „Lüge“ zurück und bezeichnete sie als Vorwand für weitere Angriffe und zur Schwächung diplomatischer Bemühungen.
Die russische Verteidigungsministerin veröffentlichte Videos einer abgeschossenen Drohne und eine Karte der angeblichen Flugwege. Minister Sergej Lawrow bestätigte die Abwehr der Angriffe durch russische Systeme.
Wechsel im ukrainischen Sicherheitsapparat
Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte eine umfangreiche Umstrukturierung an:
Vassil Maliuk, bisher Leiter des Nationalen Sicherheitsdienstes, wird ersetzt, bleibt jedoch innerhalb des Dienstes aktiv.
Yevhen Khmara, Kommandeur von „Alpha“ im Sicherheitsapparat, übernimmt interimistisch.
Kyrylo Budanov wurde Chef des Präsidialamts und gilt als möglicher „Nachfolger“ Selenskyjs.
Selenskyj betonte, dass Ukraine für Diplomatie offen bleibt, zugleich aber die Verteidigungsfähigkeit erhalten bleibt, unterstützt durch kontinuierliche internationale Hilfe.
Militärische Lage und Drohneneinsatz
Die Ukraine setzt zunehmend auf unbemannte Luft- und Bodenfahrzeuge, um Soldaten hinter Frontlinien zu retten und Angriffe durch Drohnen zu koordinieren.
Russland setzte mehr als 1000 Drohnen, 1070 Gleitbomben und 6 Raketen während der Neujahrswoche ein.
Ukrainische Luftabwehr meldete die Zerstörung von 137 russischen Drohnen.
Drohnenangriffe führten zu Unterbrechungen in Moskauer Flughäfen, mit vorübergehender Schließung von Fünf Flughäfen.
Internationale Diplomatie
Frankreich kündigte für Dienstag, 6. Januar 2026, die „Koalition der Willigen“-Konferenz in Paris an, mit 35 teilnehmenden Staaten, darunter USA, Deutschland, Großbritannien, Italien, Kanada und Präsident Zelenskyj.
Ziel: Garantien für die ukrainische Sicherheit, Entwicklung von Mechanismen für künftige Waffenstillstände, und die mögliche Stationierung multinationaler Truppen zur Abschreckung gegen weitere Angriffe Russlands.
Ausblick
Die Geschehnisse markieren eine neue Phase der Drohnenkriegsführung, kombiniert mit diplomatischen Anstrengungen und strukturellen Reformen in der ukrainischen Sicherheitsarchitektur.
Selenskyj betont, dass die Ukraine sowohl diplomatische als auch militärische Optionen nutzen wird, um ihre Souveränität zu sichern, während Russland seine Angriffe fortsetzt, um strategische Gebiete wie Sumi und die Nordwestfront zu kontrollieren.
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