Spalletti sorgt für Aufsehen trotz Juve-Sieg gegen Benfica
Turin – Der klare 2:0-Erfolg von Juventus Turin gegen
Benfica Lissabon am siebten Spieltag der Champions-League-Ligaphase
geriet sportlich fast zur Nebensache. Im Mittelpunkt stand vielmehr
Cheftrainer Luciano Spalletti, der mit emotionalen Ausbrüchen,
ungewöhnlichen Gesten und einer Szene an der Seitenlinie für heftige
Diskussionen sorgte.
Was als souveräner Auftritt der Bianconeri begann, entwickelte sich für
Spalletti zu einem Abend voller Anspannung – sichtbar, hörbar und später
auch viral.
Nervosität nach der Pause – Benfica mit kurzen Nadelstichen
Nach Wiederanpfiff erlaubte sich Juventus einige Unsicherheiten im
Defensivverbund. Zwei schnelle Vorstöße der Portugiesen reichten aus,
um die Stimmung im Stadion kippen zu lassen. Pfiffe von den Rängen,
Abwehrfehler im Spielaufbau – und ein sichtlich aufgebrachter Spalletti
an der Seitenlinie.
Vor allem ein Fehlpass von Pierre Kalulu brachte das Fass zum
Überlaufen. Spalletti drehte sich wütend zur Tribüne, wo ein Wortgefecht
mit einem Juve-Fan entstand. Augenzeugen zufolge rief der Trainer
unmissverständlich: „Bleib beim nächsten Mal zu Hause!“
Szene mit Openda schockiert – und verwirrt
Den größten Wirbel verursachte jedoch eine Aktion kurz vor einer
Einwechslung. Während Loïs Openda auf seinen Einsatz wartete,
ging Spalletti energisch auf den Belgier zu, sprach laut auf ihn ein –
und ohrfeigte ihn plötzlich leicht ins Gesicht.
Die Szene sorgte für ungläubige Blicke. Spalletti schrie:
„Wach auf!“, während Openda überraschend grinste.
Ob Motivation oder Kontrollverlust – die Meinungen gingen auseinander.
Viral im Netz: Spalletti-Moment auf X (Twitter)
Innerhalb weniger Minuten kursierte das Video in den sozialen Netzwerken
und wurde tausendfach geteilt. Besonders auf X (ehemals Twitter) löste
die Szene eine hitzige Debatte aus:
Spalletti uno di noi pic.twitter.com/xFfxA4AKo6
— edon zhegrova (@zynedo_)
January 21, 2026
Sportlich souverän – emotional explosiv
Trotz aller Nebengeräusche erledigte Juventus seine Pflicht.
Zwei Tore reichten für einen ungefährdeten Sieg, der die Bianconeri
auf 12 Punkte brachte und die Chancen auf das Weiterkommen deutlich
verbesserte.
Doch statt über Taktik, Pressing oder Spielkontrolle zu sprechen,
dreht sich nun vieles um die Frage: Wie viel Emotion ist zu viel?
Fazit
Juventus gewann verdient – Spalletti verlor für einen Moment die Kontrolle.
Die Nacht von Turin wird weniger wegen der Tore in Erinnerung bleiben,
sondern wegen eines Trainers, der zeigte, wie schmal der Grat zwischen
Leidenschaft und Eskalation sein kann.
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