Rostock: Tödlicher Vorfall nach mutmaßlicher Explosion in Wohnhaus

Rostock – Ein tragischer Einsatz hat am Dienstagabend die Hansestadt Rostock erschüttert. In einem großen Mehrfamilienhaus kam es nach ersten Erkenntnissen zu einer mutmaßlichen Explosion, in deren Folge eine Person ihr Leben verlor.

Wie ein Sprecher der Polizei bestätigte, wurden Feuerwehr und Rettungskräfte gegen 17 Uhr zu dem bekannten „Sonnenblumenhaus“ in der Mecklenburger Allee gerufen. Mehrere Anwohner hatten zuvor einen lauten Knall wahrgenommen, kurz darauf breitete sich ein Feuer in einer Wohnung im siebten Stock aus.

Wohnung stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand

Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, stand die betroffene Wohnung bereits in hellen Flammen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung entschied sich die Einsatzleitung umgehend für eine vollständige Evakuierung des Gebäudekomplexes.

Mehr als 100 Bewohnerinnen und Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden vorübergehend in bereitgestellten Bussen untergebracht. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr neben mehreren Trupps unter Atemschutz auch eine Drehleiter ein.

Eine Person tot geborgen – Identität noch unklar

Nach erfolgreichem Löschen des Feuers durchsuchten die Einsatzkräfte die ausgebrannte Wohnung. Dabei wurde eine Person leblos aufgefunden. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Angaben zur Identität der verstorbenen Person lagen zunächst nicht vor.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten die Behörden ebenfalls noch keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Explosion und des anschließenden Brandes aufgenommen.

Ermittlungen laufen – Ursache weiterhin offen

Der Brandort wurde beschlagnahmt und wird nun von Experten untersucht. Ob technische Defekte, fahrlässiges Handeln oder andere Ursachen zu dem Unglück führten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.


Weitere tragische Vorfälle im Überblick:

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein