Olaf Lies zeigt Verständnis für VW-Mitarbeiter in schwierigen Zeiten

Der Ministerpräsident von Niedersachsen und Aufsichtsratsmitglied bei Volkswagen, Olaf Lies, äußerte Verständnis für die Sorgen vieler Mitarbeiter angesichts der aktuellen Krise in der Automobilbranche.

Herausforderungen für Mitarbeiter und Management

Lies sagte: „Es ist völlig normal, dass in Zeiten großer Veränderungen Unsicherheit und Unzufriedenheit herrschen, das ist sehr verständlich.“ Er betonte, dass der Vorstand von Volkswagen die Anliegen der Beschäftigten ernst nimmt.

Aufgrund der Sparpolitik zeigten Ergebnisse einer Betriebsratsumfrage im Dezember, dass nur 16% der Beschäftigten glauben, dass Rentabilität und Arbeitsplatzsicherung für das Management gleichermaßen wichtig sind, verglichen mit 40% im Jahr 2021, so die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Neuer Fokus der Unternehmensführung

Lies begrüßte, dass der Vorstandsvorsitzende von VW, Oliver Blume, sich vollständig auf die Unternehmensführung konzentriert, nachdem er zuvor mehr als drei Jahre lang die Positionen bei VW und Porsche gleichzeitig innehatte und diese Doppelrolle Ende letzten Jahres aufgegeben hat.

Er fügte hinzu: „Wichtig ist jetzt, gemeinsam daran zu arbeiten, das Unternehmen wieder voranzubringen.“

Stimmrechte von Niedersachsen

Das Land Niedersachsen hält 20% der Stimmrechte in der Volkswagen-Gruppe. Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern bilden die Landvertreter die Mehrheit im Aufsichtsrat und besitzen ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen.

Zukunft des Werks Osnabrück

Zum Status des VW-Werks in Osnabrück, das eine unklare Zukunft hat, sagte Lies: „Es liegt in der Verantwortung von VW, eine Lösung für die Zukunft des Standorts zu finden.“ Im Werk arbeiten etwa 2.300 Personen. Die Produktion der Porsche-Modelle endet 2026, während die Fertigung des VW T-Roc Cabrio Mitte 2027 eingestellt wird.

Die Belegschaft ist hochqualifiziert, und es gibt Optimismus bezüglich der Zukunftsperspektiven des Standorts.

Wichtige Backlinks:

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein