Budakeszi 2026: Brand in Arbeiterunterkunft fordert mindestens vier Tote
Budapest (Ungarn) – In den frühen Morgenstunden des Freitags brach im Budapester Vorort Budakeszi ein verheerender Brand in einer Arbeiterunterkunft aus. Die Polizei des Bezirks Pest teilte auf ihrer Facebook-Seite mit, dass mindestens vier Menschen ums Leben kamen: drei starben noch am Unglücksort, ein weiterer im Krankenhaus. Mindestens 21 weitere Bewohner erlitten Verletzungen. Alle Opfer waren ungarische Staatsbürger.
Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen
Das Feuer brach in der Nacht zum Freitag aus. Große Feuerwehrteams rückten aus und benötigten mehrere Stunden, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Augenzeugen berichteten, dass die Flammen weithin sichtbar waren und der Rauch die Umgebung einhüllte. Die Einsatzkräfte arbeiteten mit höchster Vorsicht, um weitere Verletzte zu verhindern und die umliegenden Gebäude zu sichern.
Unklare Brandursache – mögliche Gasexplosion
Die Ursache des Brandes ist bislang nicht endgültig geklärt. Die Behörden vermuten, dass die Explosion einer Propan-Butan-Gasflasche den Brand ausgelöst haben könnte. Möglicherweise habe jemand unsachgemäß mit der Gasflasche hantiert. Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts auf öffentliche Gefährdung. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus, während Fachleute die Sicherheit weiterer Unterkünfte prüfen.
Reaktionen und Unterstützung für Betroffene
Die lokale Bevölkerung zeigte sich geschockt über das Ausmaß des Unglücks. Notfallteams organisierten Evakuierungen, retteten verletzte Bewohner und stellten Notunterkünfte bereit. Psychologische Hilfe wurde für Überlebende und Angehörige eingerichtet, um das Trauma zu verarbeiten. Gleichzeitig kündigte die ungarische Regierung an, Sicherheitsstandards in Arbeiterunterkünften zu überprüfen und präventive Maßnahmen zu verstärken.
Fazit
Der Brand in Budakeszi zeigt die Gefahren veralteter Gasinstallationen und unterstreicht die Bedeutung effektiver Sicherheits- und Notfallpläne. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die Brandursache endgültig zu klären und die Opfer zu unterstützen. Weitere Updates werden von der Polizei des Bezirks Pest veröffentlicht.



