Sprengstoffverdacht: Vollsperrung der A3 in Bayern

Regensburg/Kirchroth – Eine dramatische Verkehrskontrolle auf der Autobahn A3 hat am Freitagmorgen für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Ein schwarzer BMW fiel den Beamten gegen 2 Uhr früh auf und wurde an der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau überprüft. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte Gegenstände, die als sprengstoffverdächtig eingestuft wurden.

Vollsperrung und kontrollierte Sprengung

Die Polizei sperrte daraufhin eine Strecke von über 20 Kilometern zwischen Rosenhof und Kirchroth komplett ab. Spezialisten des Landeskriminalamts führten am Morgen eine kontrollierte Sprengung der verdächtigen Gegenstände durch. Nach Angaben der Beamten waren einige der Objekte nicht transportfähig und mussten vor Ort entschärft werden.

Festnahmen und Ermittlungen

Die Frau am Steuer des BMW sowie der Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Die Bayerische Polizei hat bislang keine Details zur Identität der Personen veröffentlicht. Die Mordkommission ermittelt derzeit, um die Herkunft und den Zweck der Gegenstände zu klären.

Verkehr und Sicherheit

Aufgrund der Sperrung bildeten sich am Morgen lange Staus auf der A3 und der angrenzenden Bundesstraße 8. Der betroffene Autobahnabschnitt wurde weiträumig abgesperrt, um die Bevölkerung vor möglichen Gefahren zu schützen. Die Polizei rechnet damit, dass die Sperrungen noch mehrere Stunden andauern könnten.

Backlinks

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein