Porsche in China unter Druck: Absatz bricht erneut ein
Die deutsche Sportwagenmarke Porsche sieht sich in China mit einer wachsenden Krise konfrontiert. Laut Unternehmensangaben aus Stuttgart wurden 2025 in China rund 41.900 Fahrzeuge verkauft, was einem Rückgang von etwa 26% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Dies markiert den vierten Rückgang in Folge. Zum Vergleich: 2021 verkaufte Porsche in China noch knapp 95.700 Sportwagen und SUVs, wie die dpa berichtet.
Ursachen für den Absatzrückgang
- Schwierige Marktbedingungen in China
- Schwache Nachfrage im Luxussegment
- Zunehmende Konkurrenz bei Elektrofahrzeugen
- Auswirkungen der Immobilienkrise auf wohlhabende Käufer
Der ehemalige Porsche-Chef Oliver Blume hatte bereits im letzten Jahr erklärt, dass der Luxusmarkt in China praktisch zusammengebrochen sei. Verbraucher zögern beim Kauf neuer Fahrzeuge aufgrund der unsicheren finanziellen Lage.
Seit Januar 2026 ist Michael Leiters neuer CEO von Porsche, während Blume sich auf die Leitung von Volkswagen konzentriert.
Auswirkungen auf die deutsche Autoindustrie
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnte zudem, dass vor der Wiederaufnahme von Schiffsverkehren über den Suezkanal noch wichtige Fragen zu Sicherheit und Versicherungen geklärt werden müssen. Dies könnte Einfluss auf Lieferketten und Exportgeschäfte deutscher Hersteller haben.
Fazit
Der chinesische Automarkt bleibt herausfordernd für Luxus- und Sportwagenhersteller. Porsche muss sich auf intensivere Konkurrenz und vorsichtige Konsumenten einstellen, während die deutsche Industrie weiterhin die Sicherheit bei globalen Handelswegen überprüft.



