Wintersturm 2026: Sturm, Schnee und Glätte bedrohen Deutschland
Deutschland erlebt zum Jahreswechsel 2026 extreme Winterbedingungen. Sturm, Schnee und Glätte dominieren weite Regionen, insbesondere an der Nordseeküste, im Norden und in den Mittelgebirgen. Behörden warnen vor gefährlichen Wetterlagen, die sowohl den Straßenverkehr als auch den Schiffsverkehr stark beeinträchtigen können.
Sturmfluten an Nord- und Ostsee
Laut Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) werden an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet am Freitagmorgen (2. Januar) Pegelstände von 1,5 bis 2 Meter über dem mittleren Hochwasser (MHW) erwartet. Dies deutet auf eine erhebliche Sturmflut hin. An der ostfriesischen Küste und im Wesergebiet wird ein MHW von etwa 1,5 Metern prognostiziert.
Die Behörden raten besonders in Küstenregionen, gefährdete Bereiche zu meiden. Wer in Wilhelmshaven unterwegs ist, sollte auf Parkplätze am Hafen verzichten, bis sich die Lage beruhigt.
Sturmböen und Glättewarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Niedersachsen und Schleswig-Holstein vor schweren Sturmböen. In Verbindung mit Schneefall sinkt die Schneefallgrenze in der Nacht teils bis ins Flachland, sodass 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee innerhalb weniger Stunden möglich sind. Besonders gefährlich sind Glätte und vereiste Straßen – auch für Autofahrer und Fußgänger.
Im Harz und anderen Mittelgebirgen wird Dauerfrost erwartet, begleitet von starkem Schneefall. Auf dem Brocken wurden bereits Orkanböen von bis zu 130 km/h gemessen, während im übrigen Bundesland Sturmböen zwischen 50 und 75 km/h auftreten.
Auswirkungen auf Verkehr und Infrastruktur
Die extreme Wetterlage hat bereits zu massiven Einschränkungen im Schiffsverkehr geführt. Mehrere Fährverbindungen nach Wangerooge, Norderney und Borkum fielen aus oder verzögerten sich. Auch die Strecke Cuxhaven–Helgoland ist betroffen.
Auf den Straßen sorgen Schneeschauer und Glätte für zahlreiche Unfälle und Verzögerungen. Die Behörden raten dringend zu Vorsicht und, wenn möglich, auf unnötige Fahrten zu verzichten.
Schnee, Graupel und Winter im Süden
Nicht nur der Norden ist betroffen: Auch in Thüringen und Sachsen zeigt sich das neue Jahr winterlich. Graupel, Schneeschauer und Frost prägen das Wettergeschehen. Die Temperaturen liegen im Osten zwischen 0 und 5 Grad, wobei glatte Straßen die Gefahr erhöhen.
Selbst im süddeutschen Raum sind Schneefälle und sinkende Temperaturen zu erwarten, die Schneeschauer können bis ins Tiefland reichen.
Fazit
Der Jahreswechsel 2026 bringt Deutschland winterliche Extreme: Sturmfluten, Schneefall, Glätte und Orkanböen prägen die ersten Tage. Sowohl Verkehrsteilnehmer als auch die maritime Infrastruktur stehen vor großen Herausforderungen. Behörden und Wetterdienste raten zu Vorsicht, und die Bevölkerung wird gebeten, sich auf mögliche Einschränkungen einzustellen.




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