Gehirntumore verstehen: Früherkennung, Symptome und Behandlung
Die Deutsche Hirnstiftung erklärt, dass Gehirntumore medizinisch in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: primäre und sekundäre Tumore. Primäre Tumore können gutartig oder bösartig sein und entstehen aus Zellen des zentralen Nervensystems im Gehirn oder Rückenmark. Sekundäre Tumore entwickeln sich, wenn Krebszellen aus anderen Körperregionen in das Gehirn metastasieren.
Primäre vs. sekundäre Tumore
Die Stiftung, eine gemeinnützige Organisation in Deutschland, die sich für Aufklärung, Patientenunterstützung und Finanzierung der Hirntumorforschung einsetzt, betont, dass sekundäre Tumore häufiger vorkommen. Sie stehen oft im Zusammenhang mit Brust-, Lungen-, Nieren- oder Hautkrebs, der über den Blutkreislauf ins Gehirn gelangt.
Wichtige Symptome, die auf einen Gehirntumor hinweisen können
- Unerklärliche oder wiederkehrende Anfälle/ Epilepsie.
- Starke Kopfschmerzen, besonders morgens oder bei neu auftretender Intensität.
- Schwäche oder Taubheit auf einer Körperseite oder Gesichtslähmung.
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen beim Gehen.
- Probleme beim Hören, Sprechen oder Ausdruck.
- Unerklärliches Erbrechen und Übelkeit.
- Sehstörungen wie Doppelbilder, Flecken oder verschwommene Sicht.
- Mentale Verwirrung, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme.
- Plötzliche psychische Veränderungen, Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit.
Die Symptome können je nach Lage des Tumors variieren. Tumore in den Bewegungszentren können zu Schwäche in den Gliedmaßen führen, während Tumore in den kognitiven Bereichen Persönlichkeitsveränderungen und kognitive Störungen auslösen können.
Bedeutung der Früherkennung
Die Deutsche Hirnstiftung unterstreicht die Bedeutung der Früherkennung durch neurologische Untersuchungen und moderne Bildgebungstechniken wie MRI (Magnetresonanztomographie). Ein frühzeitiger Befund erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung, die chirurgische Eingriffe, Strahlentherapie, Chemotherapie oder Immuntherapie umfassen kann, abhängig von Tumortyp und -stadium.
Bewusstsein schaffen
Die Stiftung ruft Patienten, Ärzte und Familien auf, das Bewusstsein für Gehirntumore zu stärken, insbesondere am Welttag des Gehirntumors am 8. Juni, um das öffentliche Verständnis zu fördern und die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen.



