Extrem kalt: Weihnachten 2025 in Mitteldeutschland

Mitteldeutschland verzeichnet die kälteste Weihnachtszeit seit 15 Jahren. Besonders betroffen sind die Mittelgebirge – Erzgebirge, Harz und Thüringer Wald – während das Flachland nur vereinzelt zweistellige Minusgrade erreicht. Auf dem Brocken im Harz sank die Temperatur an Heiligabend auf minus 11,4 Grad, bei gefühlten minus 22 Grad aufgrund starker Windböen.

Zweistellige Minusgrade auch in Städten des Flachlands

Nicht nur die Höhenlagen, auch einige Regionen im Flachland erlebten empfindliche Kälte. In Zerbst, Sachsen-Anhalt, sanken die Temperaturen ebenfalls auf knapp minus zehn Grad. Ähnliche Werte meldeten Fichtelberg im Erzgebirge, Schmücke im Thüringer Wald, Zinnwald sowie Neuhaus am Rennweg. Laut MDR-Wetterstudio bleibt es auch in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag frostig, jedoch ohne Schneefall.

Schnee bisher nur in höheren Lagen

Weiße Weihnachten sind 2025 erneut eine Ausnahme: In den Mittelgebirgen liegen lediglich wenige Zentimeter Schnee. So beträgt die Schneehöhe im Thüringer Wald etwa drei Zentimeter, während im Erzgebirge und Harz mehr Schnee zu finden ist. Vergleichbare Kältewerte wurden zuletzt 2010 registriert.

Silvester: Möglichkeit für Schnee auch im Tiefland

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnte zum Jahreswechsel ein markanter Wintereinbruch möglich sein. Kalte Festlandsluft aus dem Osten bringt eisige Temperaturen, besonders in Ostdeutschland mit lokal strengem Frost bis minus 12 Grad. Bereits für die kommende Woche wird eine Wetterumstellung erwartet: Polarluft sorgt für Niederschläge, die zunehmend auch in tieferen Lagen als Schnee fallen können.

Internationaler Wetterkontrast: Regen in Rom

Während Mitteldeutschland friert, feierte Papst Leo XIV. in Rom seine erste Christmette bei 12–13 Grad Celsius. Tausende Gläubige harrten trotz strömendem Regen auf dem Petersplatz aus, um die Messe auf Bildschirmen zu verfolgen. Der Papst segnete die Anwesenden, wünschte frohe Weihnachten und dankte für die große Teilnahme trotz des schlechten Wetters.


Weiterführende Artikel

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein