International – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat sich nach einem dramatischen Kraftakt gegen Frankreich zum siebten Mal in ihrer Geschichte für ein Halbfinale bei der EHF EURO qualifiziert. Der 38:34-Erfolg markiert zugleich einen historischen Moment, denn erstmals seit 1998 konnte Deutschland Frankreich bei einem EM-Endturnier bezwingen – insgesamt erst zum zweiten Mal überhaupt.

In einem hochintensiven Duell zeigte das DHB-Team mentale Stärke und taktische Reife. Vor allem Juri Knorr ragte mit zehn Treffern als spielentscheidender Akteur heraus, während Torhüter Andreas Wolff in der Schlussphase mit mehreren Paraden im entscheidenden Moment den Vorsprung absicherte.

Für Frankreich hingegen spitzt sich die Lage dramatisch zu. Die amtierenden Europameister kassierten ihre zweite Niederlage in Folge und laufen nun Gefahr, sogar das Platzierungsspiel um Rang fünf oder sechs bei der Männer-EHF-EURO 2026 zu verpassen.

Mit Deutschland, Dänemark, Island und Kroatien steht nun das Halbfinal-Quartett fest – bemerkenswert dabei: Drei der vier Teams werden von isländischen Cheftrainern geführt, was die enorme internationale Bedeutung der isländischen Handballschule erneut unterstreicht.

Mehr Hintergründe & Analysen:
Aktuelle Sport-News & Analysen
EHF EURO 2026: Deutschlands Weg im Turnier
Formel 1 2026: Geheime Details zu den Testfahrten

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein