AfD Sachsen-Anhalt: Parteiausschluss gegen früheren Generalsekretär beschlossen
Im Landesverband der AfD Sachsen-Anhalt spitzen sich die parteiinternen Konflikte weiter zu.
Der Landesvorstand hat ein Parteiausschlussverfahren gegen den ehemaligen Generalsekretär
und Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt (34) eingeleitet.
Ebenfalls betroffen ist Landesschatzmeister Matthias Lieschke (55).
Interne Vorwürfe erschüttern den Landesverband
Nach Informationen aus Parteikreisen stehen schwere Anschuldigungen im Raum.
Schmidt hatte zuvor selbst Parteikollegen beschuldigt, Abrechnungsbetrug betrieben
und parteiinterne Vetternwirtschaft geduldet zu haben.
Nun richtet sich der Fokus der Parteiführung gegen ihn.
Innerhalb der AfD heißt es, Schmidt habe sein Bundestagsmandat genutzt,
um private Geschäftsbeziehungen aufzubauen – unter anderem mit Kontakten nach China.
Zudem wird ihm vorgeworfen, Parteimitglieder unter Druck gesetzt und
interne Strukturen für persönliche Interessen instrumentalisiert zu haben.
Schmidt spricht von Kampagne
Der frühere Generalsekretär weist alle Vorwürfe entschieden zurück.
Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sprach Schmidt von einer
gezielten parteiinternen Kampagne gegen seine Person.
Die Anschuldigungen seien unbelegt und politisch motiviert.
Er betonte, dass er sich in einem möglichen Schiedsgerichtsverfahren umfassend verteidigen
und sämtliche Vorwürfe entkräften könne.
Auch Landesschatzmeister betroffen
Neben Schmidt soll auch Landesschatzmeister Matthias Lieschke aus der Partei ausgeschlossen werden.
Konkrete Details zu den Vorwürfen gegen Lieschke sind bislang nicht öffentlich bekannt,
was Spekulationen über die Hintergründe der Entscheidung verstärkt.
Zusätzlicher Druck durch Behörden
Besondere Brisanz erhält der Fall vor dem Hintergrund,
dass die AfD Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als
gesichert rechtsextrem eingestuft wird.
Parallel dazu kündigte die Landtagsverwaltung an,
die Fahrtkostenabrechnungen von AfD-Abgeordneten überprüfen zu wollen.
Ein Verband im Ausnahmezustand
Die aktuellen Entwicklungen zeigen die tiefen Risse innerhalb des Landesverbands.
Statt politischer Geschlossenheit prägen Misstrauen,
Machtkämpfe und juristische Auseinandersetzungen das Bild.
Ob die Parteiführung mit den Ausschlussverfahren Stabilität herstellen kann,
bleibt offen – sicher ist jedoch, dass der Konflikt der AfD Sachsen-Anhalt
weiteren politischen Schaden zufügt.




[…] AfD in der Krise: Parteiausschluss mit Signalwirkung 🔗 Geheime Ukraine-Verhandlungen: Neue diplomatische Fronten 🔗 Explosion in Moskau: […]
[…] Artikel 3 – Bericht über das Parteiausschlussverfahren gegen Jan Wenzel Schmidt und Matthias Lieschke innerhalb der AfD in Sachsen-Anhalt. […]
[…] Informationen: Artikel 1 | Artikel 2 | Artikel […]