Chelseas Joker schlagen zu: Spektakuläre Wende gegen West Ham

London – Eine echte Remontada der Einwechselspieler: Der FC Chelsea hat sich am Samstagabend im Stamford Bridge mit einem dramatischen 3:2-Sieg gegen West Ham United aus einer scheinbar aussichtslosen Lage befreit und ein klares Statement im Kampf um die Champions-League-Plätze gesetzt.

West Ham schockt Chelsea früh

Die Gäste aus Ostlondon erwischten einen Traumstart. Bereits in der 7. Minute brachte Jarrod Bowen West Ham in Führung. Chelsea wirkte verunsichert – und wurde dafür erneut bestraft: Crysencio Summerville erhöhte in der 36. Minute verdient auf 2:0.

Zur Halbzeit dominierte West Ham das Geschehen, während Chelsea ideenlos und defensiv anfällig wirkte.

Einwechslungen verändern das Spiel

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Chelsea spürbar den Druck. Der Lohn folgte in der 57. Minute: João Pedro verkürzte mit einem präzisen Abschluss und leitete die Wende ein.

Die Blues drängten weiter – und wurden belohnt. In der 70. Minute traf Marc Cucurella nach energischem Nachsetzen zum 2:2-Ausgleich. West Ham verlor zunehmend die Kontrolle.

Fernández entscheidet in letzter Sekunde

Als vieles bereits nach einem Remis aussah, schlug Chelsea gnadenlos zu. In der 90.+2 Minute krönte Enzo Fernández die Aufholjagd mit dem Siegtreffer – ausgelassener Jubel im gesamten Stadion.

Mit diesem Erfolg klettert Chelsea auf 40 Punkte und Rang vier der Premier League. West Ham bleibt mit 20 Zählern tief im Abstiegskampf stecken.

Die Macht der Bank

Laut Datenanalysten von Squawka ist es das erste Mal seit September 2022, dass João Pedro und Marc Cucurella als Einwechselspieler im selben Premier-League-Spiel für Chelsea trafen.

Besonders auffällig: João Pedro erzielte nicht nur den Anschlusstreffer, sondern bereitete auch den entscheidenden Treffer von Fernández mustergültig vor.

Garnacho mit rabenschwarzer Halbzeit

Ein bitterer Abend hingegen für Alejandro Garnacho. Der Argentinier blieb im ersten Durchgang blass und wurde zur Pause ausgewechselt. Laut Transferexperte Fabrizio Romano verlor Garnacho den Ball zwölfmal, kam zu keinem Abschluss und setzte lediglich eine erfolgreiche Aktion.

Fazit

Diese Partie war ein Sinnbild für Chelseas neue Mentalität: Geduld, Tiefe im Kader und maximale Effizienz in der Schlussphase. Die Remontada gegen West Ham könnte sich als Wendepunkt der Saison erweisen.

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