EHF EURO 2026: Schweiz vs. Ungarn – Haupt-Runde beginnt mit packendem Unentschieden

Am Freitag starteten Island, Kroatien, die Schweiz, Ungarn, Slowenien und Schweden in die Hauptrunde der EHF EURO 2026. Island, Slowenien und Schweden gingen mit zwei Punkten in die Begegnungen, während die übrigen Teams dringend Punkte sammeln wollten. Das Spiel Schweiz gegen Ungarn entwickelte sich zu einem echten Handball-Drama.

Endstand und entscheidende Momente

Die Partie endete 29:29. Ungarn hielt den Ball in der letzten Minute, doch er entglitt Gergő Fazekas, sodass die Schweiz eine Chance auf das letzte Tor bekam. Mit sechs gegen fünf warfen die Schweizer alles in die Offensive, doch ein Foul führte zur Sperre von Máté Ónodi-Jánoskúti, und Nikola Portner kehrte ins Tor zurück. In den letzten Sekunden gelang der Ballgewinn, doch der hektische Angriff der Schweizer verpuffte – ein gerechtes Unentschieden.

Top-Spieler und Leistungen

Lenny Rubin erzielte sieben Tore aus 15 Würfen und wurde bester Torschütze, doch Kristóf Palasics verdiente die Auszeichnung als Spieler des Spiels mit 14 gehaltenen Bällen (34 %). Das Spiel zeigte erneut, dass die Hauptrunde voller Spannung und Wendungen steckt.

Spielverlauf: zweite Halbzeit

Ungarn holte kurzzeitig auf, doch die Schweiz verteidigte geschickt. In der 56. Minute erhöhte Bendegúz Bóka die Führung der Ungarn, doch Lenny Rubin antwortete schnell. Die taktischen Wechsel auf beiden Seiten, wie der Torwartwechsel bei der Schweiz, sorgten für zusätzliche Dramatik. Am Ende konnten beide Teams einen Punkt mitnehmen.

Analyse: Taktik und Schlüsselentscheidungen

Die Schweizer nutzten effektiv das 7-gegen-6-Spiel, insbesondere als Luca Sigrist ausfiel. Trotz der Verletzung von Gino Steenaerts konnte die Mannschaft ihre Tiefe zeigen und gegen das erfahrenere ungarische Team die Kontrolle behalten. Trainer Chema Rodríguez lobte nach dem Spiel die Disziplin und das schnelle Umschaltspiel seiner Mannschaft.

Fazit und Ausblick

Das Unentschieden zeigt, dass die Hauptrunde der EHF EURO 2026 hochspannend bleibt. Beide Teams werden nun ihre Strategien für die kommenden Spiele anpassen, während Island, Kroatien, Slowenien und Schweden ebenfalls um wichtige Punkte kämpfen.

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