Winterchaos in Deutschland: Tief „Gunda“ bringt Glatteis und Schnee
Am Montag erwartet Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erneut winterliches Chaos in Deutschland. Tief „Gunda“ bringt zunächst Schnee, der später in gefrierenden Regen übergeht. Besonders gefährlich ist dies für Autofahrer und Fußgänger, da Glatteisbildung droht.
Unwetterwarnungen und Vorsichtsmaßnahmen
Der DWD warnte für mehrere Bundesländer vor einer „überregional unwetterartigen Glatteis-Lage“. Betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Teile Niedersachsens. Der ADAC empfiehlt, unnötige Fahrten zu vermeiden und bei Blitzeis das Auto stehen zu lassen.
Schulausfälle und Distanzunterricht
In Nordrhein-Westfalen bleiben viele Schulen am Montag geschlossen, es wird nur eine Notbetreuung angeboten. Auch in Niedersachsen, Bremen, im Saarland und in Teilen Hessens entfällt der reguläre Unterricht. Eltern und Schüler müssen sich auf Distanzunterricht einstellen, was zu Diskussionen und organisatorischen Herausforderungen führt.
Gefahr auf zugefrorenen Gewässern
Trotz Warnungen wagen sich viele Berliner und Brandenburger auf zugefrorene Flüsse und Seen. Die Polizei betont die Lebensgefahr durch dünnes Eis und rät dringend zur Vorsicht.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Die Deutsche Bahn rechnet nur mit geringen Einschränkungen. Anders als beim Wintersturm „Elli“ soll der Fernverkehr weitgehend aufrechterhalten werden. DB-Manager Philipp Nagl betonte, dass große Hauptachsen freigeräumt und befahrbar sind.
Temperaturentwicklung und Ende der Winterepisode
Nach dem Winterchaos am Montag wird es ab Mittwoch deutlich milder. Temperaturen zwischen 2 und 9 Grad, kein neuer Schnee oder Frost – die Winterepisode ist damit vorerst beendet. Meteorologen erwarten, dass sich das kalte Wetter nur noch regional bemerkbar macht, insbesondere in Bayern und im Osten Deutschlands.
Reaktionen der Bevölkerung
Der landesweite Schulausfall sorgt bei Eltern in NRW für gemischte Reaktionen: Während einige die Maßnahme zur Sicherheit loben, sehen andere den Distanzunterricht als organisatorische Belastung. Diskussionen über soziale Medien zeigen, dass das Thema stark polarisiert.
Fazit
Tief „Gunda“ bringt eine letzte Winterwelle mit Schnee und Eisregen, die Glatteisgefahr für Straßen und Gewässer erhöht. Vorsicht ist besonders für Autofahrer und Schüler geboten. Ab Mittwoch beruhigt sich das Wetter und die Temperaturen steigen, wodurch die winterlichen Bedingungen vorerst enden.
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