Timmendorfer Strand: Gäste nach Restaurantbesuch mit Chemikalienvergiftung in Klinik
Am Neujahrsabend kam es in einem Fischrestaurant im Ortsteil Niendorf von Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein) zu einem dramatischen Vorfall: Anstelle von Schnaps soll eine stark ätzende Flüssigkeit ausgeschenkt worden sein. Zehn Personen wurden verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Erste Erkenntnisse zur Ursache
Die Polizei geht davon aus, dass möglicherweise Reinigungsmittel statt des alkoholischen Getränks serviert wurden. Ermittlungen laufen derzeit, um die Herkunft der Flüssigkeit genau zu klären. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob ein Fall von fahrlässiger Körperverletzung vorliegt.
Verletzte Gäste und Notfallmaßnahmen
Von den zehn betroffenen Gästen wurden drei Frauen und sieben Männer in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Frau sei derart schwer verletzt, dass sie künstlich beatmet werden muss. Andere Gäste konnten die Kliniken nach der Erstversorgung wieder verlassen.
Rettungseinsatz vor Ort
Zehn Rettungswagen und zwei Notärzte waren im Einsatz, um die Verletzten schnell zu versorgen. Die Koordination der Rettungsmaßnahmen erfolgte in enger Absprache zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Polizei.
Polizei ermittelt und prüft Hintergründe
Die Behörden prüfen derzeit, ob es sich um ein Versehen, unsachgemäße Lagerung oder Fahrlässigkeit im Umgang mit Chemikalien handelt. Weitere Untersuchungen sollen Klarheit über die genauen Umstände des Vorfalls bringen.
Fazit
Der Vorfall in Timmendorfer Strand zeigt die Gefahren, die aus unsachgemäßer Handhabung von Chemikalien entstehen können. Betroffene Gäste erhalten medizinische Betreuung, während die Ermittlungen weiterlaufen.
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