Algerien beendet die Gruppenphase mit voller Punktzahl
Die algerische Nationalmannschaft hat ihren starken Auftritt beim Afrika-Cup 2025 eindrucksvoll bestätigt.
Mit einem souveränen 3:1-Erfolg gegen Äquatorialguinea im Stade Moulay Hassan in Rabat schlossen die „Wüstenfüchse“
die Gruppenphase der Gruppe E mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten ab.
Die Treffer für Algerien erzielten Zineddine Belaïd (19.), Farès Chaïbi (25.) und
Ibrahim Maza (32.). Für Äquatorialguinea traf Emilio Nsue in der zweiten Halbzeit (50.).
Frühe Kontrolle und klare Spielidee
Bereits in den Anfangsminuten zeigte Algerien, warum es zu den Turnierfavoriten zählt.
Das Team setzte auf kontrollierten Ballbesitz, aggressives Pressing und schnelle Seitenverlagerungen.
Vor allem über die Flügel wurde immer wieder Druck aufgebaut, während das zentrale Mittelfeld das Tempo bestimmte.
In der 6. Minute hätte Farès Chaïbi beinahe die frühe Führung erzielt, als er nach einer präzisen Hereingabe
von Anis Hadj Moussa nur knapp am linken Pfosten vorbeischoss.
Doppelschlag bringt frühe Entscheidung
Der anhaltende Druck zahlte sich in der 19. Minute aus: Nach einer scharf getretenen Ecke stieg
Zineddine Belaïd am höchsten und köpfte aus kurzer Distanz zur verdienten Führung ein.
Nur sechs Minuten später folgte der nächste Rückschlag für Äquatorialguinea.
Ibrahim Maza setzte Chaïbi mit einem intelligenten Steckpass in Szene,
der Stürmer blieb vor dem Tor eiskalt und erhöhte auf 2:0.
Maza krönt dominante erste Halbzeit
Algerien blieb spielbestimmend und nutzte die defensiven Unsicherheiten des Gegners konsequent aus.
In der 32. Minute flankte Hadj Moussa punktgenau von rechts,
Ibrahim Maza setzte sich im Strafraum durch und köpfte zum 3:0 ein.
Bis zur Pause hätte das Ergebnis sogar höher ausfallen können, doch der Torhüter Äquatorialguineas
verhinderte mit mehreren Paraden weitere Gegentreffer.
Äquatorialguinea mit besserem Start nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Äquatorialguinea mutiger und profitierte von einem leichten
Temporückgang der Algerier. In der 50. Minute überraschte Kapitän Emilio Nsue
den algerischen Keeper mit einem Distanzschuss, der im Winkel einschlug.
In dieser Phase erhöhte der Außenseiter den Druck, doch Algerien verteidigte diszipliniert
und suchte sein Glück über schnelle Konter.
Offenes Spiel, aber Algerien behält die Kontrolle
Beide Mannschaften erspielten sich weitere Chancen. Chaïbi traf in der 63. Minute die Latte,
während Äquatorialguinea bei Standardsituationen gefährlich blieb.
In der Schlussphase verwaltete Algerien das Ergebnis souverän und brachte den dritten Sieg
im dritten Gruppenspiel sicher über die Zeit.
Burkina Faso ebenfalls weiter
Im Parallelspiel setzte sich Burkina Faso mit 2:0 gegen den Sudan durch.
Damit belegte Burkina Faso mit sechs Punkten den zweiten Platz der Gruppe
und qualifizierte sich ebenfalls für das Achtelfinale.
Ausblick auf das Achtelfinale
Algerien zieht als Gruppensieger in die K.o.-Runde ein und trifft dort auf
die Demokratische Republik Kongo. Die bisherige Turnierleistung unterstreicht,
dass die Mannschaft sowohl defensiv stabil als auch offensiv variabel aufgestellt ist.




[…] Algerien dominiert seine Gruppe […]
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