Infantino verteidigt Ticketpreise der WM 2026
Der Präsident des FIFA, Gianni Infantino, wies scharfe Kritik an den Ticketpreisen für die kommende FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zurück.
Er betonte, dass die Einnahmen dringend benötigt würden, um den Fußball weltweit zu fördern.
Rekordnachfrage bei WM-Tickets
Laut FIFA wurden in der letzten Verkaufsphase über 150 Millionen Ticketanfragen registriert.
Der Ansturm war 30-mal größer als die verfügbare Ticketanzahl
und 3,4-mal höher als die Gesamtzahl aller Zuschauer in früheren Turnieren,
so die Deutsche Presseagentur (dpa).
Investition in den globalen Fußball
Infantino erklärte auf der Global Sports Summit in Dubai:
„Die Einnahmen kommen dem Fußball weltweit zugute.“
Ohne diese Gelder könnten über 50 % der Mitgliedsverbände nicht arbeiten.
FIFA plant, rund 90 % der Einnahmen 2023–2026 in die Entwicklung der 211 Mitgliedsverbände zu reinvestieren.
Ziel ist, das Wachstum des Fußballs global zu fördern und Spielmöglichkeiten zu erweitern.
Preise und Kritik der Fans
Mit der Erweiterung der WM von 32 auf 48 Teams und 104 Spielen steigen auch die Ticketpreise.
Kritik von Fans und Organisationen wie Football Supporters Europe bezeichnete diese Preise als
„exorbitant“ und „Verrat am Fan“.
FIFA reagierte mit limitierten Tickets zu 60 Euro für die Teams, um einen Teil der Nachfrage zu bedienen.



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