Deutliche Mehrheit der Deutschen befürwortet geringere Asylzuwanderung

Berlin – Eine aktuelle Umfrage belegt einen spürbaren
Stimmungsumschwung in der deutschen Gesellschaft:
Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt die politischen Ziele
zur Begrenzung der Zahl neu ankommender Asylsuchender.

Breite Zustimmung für Kurs des Innenministers

Auf die Frage, ob sie das Vorhaben von Bundesinnenminister
Alexander Dobrindt unterstützen,
den Zuzug von Asylbewerbern deutlich zu reduzieren,
antworteten 53 Prozent der Befragten,
sie stimmten diesem Ziel voll und ganz zu.

Weitere 23 Prozent gaben an,
die Pläne zumindest teilweise zu befürworten.

Demgegenüber lehnten 15 Prozent
die angestrebte Reduzierung ganz oder teilweise ab,
während 9 Prozent
keine eindeutige Position bezogen.

Abkehr von der Willkommenskultur von 2015

Die Ergebnisse verdeutlichen,
wie stark sich die öffentliche Meinung seit dem Jahr 2015 verändert hat.
Damals prägte eine ausgeprägte Willkommenskultur
den Umgang Deutschlands mit Schutzsuchenden.

Ende 2025 zeigt sich hingegen ein deutlich nüchterneres Bild:
Sicherheitsfragen, kommunale Überlastung
und finanzielle Belastungen
stehen stärker im Fokus der Bevölkerung.

Repräsentative Erhebung mit über 2100 Befragten

Durchgeführt wurde die Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut
YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Zwischen dem 12. und 15. Dezember 2025
wurden mehr als 2100 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger
in Deutschland befragt.

Die Ergebnisse gelten damit als repräsentativ
für die wahlberechtigte Bevölkerung.

Politischer Druck auf Bundesregierung wächst

Die Zahlen dürften den Druck auf die Bundesregierung erhöhen,
ihren migrationspolitischen Kurs weiter zu verschärfen.

Gleichzeitig stehen Regierung und Länder
vor der Herausforderung,
humanitäre Verpflichtungen
mit gesellschaftlicher Akzeptanz
in Einklang zu bringen.

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Fazit

Die Umfrage macht deutlich:
Ein Großteil der deutschen Bevölkerung
unterstützt mittlerweile eine restriktivere Asylpolitik.
Der politische Handlungsspielraum der Bundesregierung
verändert sich damit spürbar –
und dürfte die Debatten im Jahr 2026 weiter prägen.

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