Diaz-Magie bringt Marokko ins Viertelfinale des Afrika-Cups

Die marokkanische Nationalmannschaft hat am Sonntagabend einen hart erkämpften
1:0-Erfolg gegen Tansania gefeiert und damit das Achtelfinale des Afrika-Cups
im eigenen Land überstanden. Matchwinner war einmal mehr Ibrahim Diaz,
der mit einer Einzelaktion in der 64. Minute den Widerstand der Ostafrikaner brach.

Unter der Leitung von Nationaltrainer Walid Regragui zogen die „Atlas-Löwen“
verdient in die Runde der letzten Acht ein und warten nun auf den Sieger
der Begegnung Südafrika gegen Kamerun.

Früher Druck, aber kein Ertrag

Marokko begann die Partie mit hohem Tempo und klarem Ballbesitzfokus.
Die frühe Initiative sollte ein schnelles Führungstor erzwingen,
doch die kompakt stehende Defensive Tansanias hielt dem Anfangsdruck stand.

Über die Flügel sorgten Abde Ezzalzouli und Achraf Hakimi für Bewegung,
während im Zentrum Neil El Aynaoui und Ibrahim Diaz versuchten,
die Abwehrreihen aufzubrechen.

Abseits stoppt frühen Jubel

In der 15. Minute schien der Bann gebrochen: Ismael Saibari köpfte eine präzise
Flanke ins Netz. Doch der Schiedsrichter entschied nach kurzer Rücksprache
auf Abseits – der Treffer zählte nicht.

Geduldsspiel gegen tiefstehende Tansanier

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb Marokko spielbestimmend,
tat sich jedoch schwer, klare Torchancen zu kreieren.
Ayoub El Kaabi verfehlte das Tor per Kopf nur knapp,
während mehrere Hereingaben ungenutzt blieben.

Tansania setzte auf Physis und gelegentliche Konter,
kam jedoch nur selten in gefährliche Abschlusspositionen.

Diaz findet die Lücke

Nach der Pause erhöhte Marokko den Druck deutlich.
Torhüter Masaranja verhinderte zunächst den Rückstand mit einer starken Parade
gegen Ezzalzouli (49.), ehe Tansania selbst durch Faisal Salum kurzzeitig
für Gefahr sorgte.

Die Antwort der „Atlas-Löwen“ folgte prompt.
In der 64. Minute nahm Ibrahim Diaz Maß und versenkte den Ball
mit einem präzisen Abschluss im Netz – ein Moment der Erlösung.

Regragui setzt auf frische Kräfte

Nach dem Führungstor reagierte Walid Regragui mit gezielten Wechseln.
Anass Salah-Eddine, Eliesse Ben Seghir und Youssef En-Nesyri
sollten Stabilität und Entlastung bringen.

Tansania versuchte in der Schlussphase mit langen Bällen
noch einmal Druck aufzubauen, blieb jedoch gegen die souveräne Defensive
um Torhüter Bono weitgehend harmlos.

Verdienter Erfolg mit Blick nach vorne

Am Ende stand ein knapper, aber verdienter Sieg für Marokko,
das spielerisch überzeugte, jedoch erneut an der Chancenverwertung arbeiten muss.
Mit Ibrahim Diaz verfügt Regragui jedoch über einen Unterschiedsspieler,
der auch enge K.-o.-Partien entscheiden kann.

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