Handball-Spektakel bei der EHF EURO 2026: Favoriten setzen Zeichen

Der zweite große Spieltag der Men’s EHF EURO 2026 hatte alles zu bieten, was das Handballherz begehrt:
dominante Auftritte der Favoriten, taktische Meisterleistungen – und ein echtes Drama bis zur letzten Sekunde.
In den Gruppen B, D und F wurden erste sportliche Weichen gestellt.

Ungarn kontrolliert Polen – Palasics überragt

Ungarn präsentierte sich gegen Polen von Beginn an hochkonzentriert und defensiv stabil.
Vor allem Torhüter Kristóf Palasics wuchs über sich hinaus und avancierte mit zahlreichen Paraden
zum entscheidenden Faktor der Partie. Folgerichtig wurde er zum Player of the Match ausgezeichnet.

Polen hatte große Probleme mit der aggressiven ungarischen Abwehr, leistete sich viele Ballverluste
und blieb bei einer schwachen Wurfquote. Das klare 29:21 war Ausdruck der spielerischen Überlegenheit
der Mannschaft von Trainer Chema Rodríguez.

Dänemark souverän – Gidsel und Pytlick geben den Ton an

Auch Co-Gastgeber Dänemark wurde seiner Favoritenrolle gerecht.
Gegen Nordmazedonien überzeugte das Team durch hohes Tempo, schnelle Umschaltmomente
und eine starke Breite im Kader.

Simon Pytlick ragte mit neun Treffern heraus, während Mathias Gidsel acht Tore beisteuerte.
Die Mazedonier fanden kaum Mittel gegen das dänische Angriffsspiel.
Am Ende stand ein ungefährdeter 36:24-Erfolg.

Faröer Inseln kämpfen sich zurück – Remis gegen die Schweiz

Für das emotionalste Spiel des Abends sorgten die Faröer Inseln im Duell mit der Schweiz.
Nach einer torlosen Phase der Gastgeber nutzte die Schweiz ihre Chancen konsequent
und schien auf Siegkurs zu sein.

Doch die Faröer bewiesen enorme Moral, kämpften sich zurück und erzielten in der Schlussminute
den Ausgleich zum 28:28. Eine letzte Szene wurde per Videobeweis überprüft –
am Ende blieb es bei der Punkteteilung.

Fazit: Frühe Signale im Titelrennen

Der Spieltag zeigte deutlich: Ungarn und Dänemark gehören zu den stabilsten Teams des Turniers,
während die Faröer Inseln als unangenehmer Gegner für jede Mannschaft auftreten können.
Die EHF EURO 2026 ist endgültig angekommen – mit Tempo, Emotionen und sportlicher Qualität.

Ausblick: In den kommenden Tagen stehen weitere Schlüsselspiele an,
die über den Einzug in die Hauptrunde entscheiden könnten.

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