Cyberangriffe 2026: KI verstärkt Hacker-Attacken weltweit
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Cyberangriffe erheblich an, in manchen Sektoren um über 100%, wie Sicherheitsfirma Checkpoint berichtete. Der digitale Raum ist zunehmend gefährlich, Unternehmen und Privatpersonen sind gleichermaßen betroffen.
Warum die Angriffe zugenommen haben
Die Bloomberg-Analyse zeigt, dass der Anstieg auf grundlegende Motive zurückgeht, die bereits in den 1980er Jahren die ersten Ransomware-Angriffe prägten: das Streben nach finanziellen Gewinnen. Mit der Verbreitung digitaler Währungen und beschleunigter Digitalisierung stehen Hacker nun Millionen von Zielen offen, von großen Unternehmen bis zu Privatpersonen.
Der Umstieg vieler Firmen auf Cloud-Dienste erleichtert Hackern die Angriffe, während der Einsatz von KI ihre Fähigkeiten erheblich steigert.
Wer steht hinter den Angriffen?
Zwar lässt sich nicht jede Attacke auf eine Nation zurückführen, doch viele Angriffe stammen aus Osteuropa. Gruppen wie die „Scattered Spiders“ verteilen sich über Großbritannien und die USA und waren hinter Attacken auf Unternehmen wie MGM und Clorox involviert.
Einige Hacker stehen zudem in Verbindung mit staatlichen Akteuren, darunter China, Iran und Russland. Staaten nutzen Cyberangriffe zunehmend als strategische Waffen, Beispiele sind Israel, Nordkorea und Iran.
Künstliche Intelligenz als Werkzeug der Hacker
Berichte der Financial Times und BBC zeigen, dass Hacker KI einsetzen, um automatisierte Angriffe auszuführen. ChatGPT und andere KI-Tools werden für Phishing, Malware-Verbreitung und Angriffssimulationen genutzt.
Wie sich Nutzer schützen können
Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Experten raten zu allgemeinen Schutzmaßnahmen:
- Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Regelmäßige Updates für Betriebssysteme und Software
- Vermeidung unbekannter Websites und fragwürdiger E-Mails
- Vorsicht bei Links aus unsicheren Quellen
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