Shearer setzt ein Zeichen: Morgan Rogers vor Bellingham
Kurz vor der entscheidenden Phase auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026 sorgt
eine Aussage von Alan Shearer für Diskussionen in England.
Die Stürmerlegende der „Three Lions“ hat klar gemacht, wen er aktuell
als erste Wahl auf der Position der Nummer 10 sieht – und der Name überrascht.
Die zentrale Frage: Wer lenkt Englands Offensive?
Über Jahre galt Jude Bellingham als unumstrittener Fixpunkt im offensiven Mittelfeld
der englischen Nationalmannschaft. Unter Ex-Trainer Gareth Southgate
war der Real-Madrid-Star gesetzt, taktisch wie symbolisch.
Doch laut Shearer hat sich die Hierarchie verschoben.
Nicht Erfahrung oder Marktwert stehen im Vordergrund, sondern
Form, Selbstvertrauen und unmittelbarer Einfluss auf das Spiel.
Morgan Rogers: Der stille Aufstieg eines Spielmachers
Nach Informationen der britischen Zeitung The Sun sieht Shearer
den Aston-Villa-Profi Morgan Rogers derzeit in der Pole Position
für einen Stammplatz bei der WM 2026.
Der 23-Jährige überzeugt nicht nur statistisch, sondern vor allem
durch seine Leichtigkeit im Spiel zwischen den Linien.
Sein jüngster Doppelpack beim 2:1-Sieg gegen Manchester United
gilt als weiteres Ausrufezeichen.
Shearers Lob in ungewöhnlicher Deutlichkeit
„Die Qualität, die wir auf der Zehnerposition haben, ist außergewöhnlich“,
betonte Shearer. Besonders Rogers hob er hervor:
„Morgan Rogers ist unglaublich. Er spielt mit Freude, mit Selbstvertrauen –
alles, was er anfasst, gelingt ihm.“
Für Shearer sind es gerade diese letzten Aktionen im Strafraum,
die Rogers aktuell von der Konkurrenz abheben.
Bellingham unter Druck: Ein Rollenwandel?
Während Rogers aufsteigt, erlebt Jude Bellingham eine Phase
reduzierter Bedeutung im Nationalteam.
Seit dem knappen 1:0-Erfolg gegen Andorra im Juni stand er
nur noch einmal in der Startelf.
Das bedeutet keineswegs einen Qualitätsverlust, vielmehr
deutet es auf einen taktischen Wandel hin:
Englands Mittelfeld wird variabler, weniger auf einen Fixpunkt
ausgerichtet.
Sechs Monate als Bewährungsprobe
Shearer verweist auf einen entscheidenden Faktor:
Zeit. Noch rund sechs Monate bleiben bis zum Turnierstart.
Sollte Rogers sein Niveau halten, sieht der Ex-Kapitän
keinen Grund für einen Wechsel.
„Wenn die WM morgen beginnen würde, dann wäre er dabei –
und zwar von Beginn an“, so Shearer.
Statistik trifft Vertrauen
Rogers debütierte im vergangenen Jahr unter Trainer Lee Carsley
für die Nationalmannschaft und sammelte bislang
12 Länderspiele.
Bemerkenswert: In vier der letzten fünf Partien
stand er in der Startelf.
Diese Zahlen unterstreichen, dass sein Aufstieg kein Zufall,
sondern Ergebnis konstanter Leistungen ist.
Fazit: Englands Luxusproblem vor der WM 2026
England steht vor einem seltenen Szenario:
Zu viele kreative Optionen für eine Schlüsselposition.
Die Aussage von Alan Shearer bringt diese Dynamik
auf den Punkt.
Morgan Rogers verkörpert aktuell Form, Mut und Unbekümmertheit –
Attribute, die bei großen Turnieren oft den Unterschied machen.
Ob er diesen Vorsprung halten kann, wird eine der spannendsten
Personalfragen auf dem Weg zur WM 2026 sein.




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