EHF EURO 2026: Deutschlands Kampf um die Spitze in Gruppe A

Die zweite Spielrunde der Men’s EHF EURO 2026 brachte Spannung pur. Während in Malmö Gruppe E startete, kämpften die Teams in Herning bereits in der zweiten Runde um die Vorherrschaft.
Besonders Deutschland stand im Fokus: Nach der überraschenden Niederlage gegen Serbien musste das Team von Bundestrainer Alfred Gislason zeigen, dass es noch immer ein Titelkandidat ist.

Deutschland vs Serbien: Eine Partie voller Drama

Das Duell endete 27:30 für Serbien – eine herbe Enttäuschung für die deutschen Fans.
Deutschland zeigte zwar starke Leistungen von Miro Schluroff und Renārs Uščins, die jeweils sechs Tore erzielten, doch die solide Defensive Serbiens und die herausragenden Paraden von Dejan Milosavljev verhinderten den Sieg.
Stefan Dodić glänzte als Player of the Match für Serbien mit vier Treffern und fünf Assists.

Analyse: Wo Deutschland noch Schwächen zeigt

Die Analyse zeigt, dass Deutschland in der Defensive phasenweise zu nachlässig agierte und vor allem bei schnellen Gegenstößen anfällig war.
Torhüter Andreas Wolff kam erst in der zweiten Hälfte ins Spiel, konnte jedoch die Lücken nur teilweise schließen.
Trotz der Niederlage bleibt das Team in der Gruppe konkurrenzfähig, da Spanien und Serbien punktgleich führen – das kommende Spiel gegen Spanien wird zum entscheidenden Match.

Schweden und die Niederlande: Ein spannendes Duell in Malmö

Parallel siegte Schweden gegen die Niederlande mit 36:31, trotz starker Gegenwehr ohne ihren Star Luc Steins.
Felix Claar und Mikael Appelgren dominierten das Spiel und sorgten dafür, dass Schweden als Favorit in der Gruppe E die Tabellenführung übernahm.

Norwegen vs Tschechien: Spannung bis zur letzten Minute

In Oslo behielt Norwegen knapp die Oberhand gegen Tschechien (29:25). Torhüter Tomáš Mrkva war erneut der entscheidende Faktor mit 17 Paraden, während August Pedersen neun Tore erzielte.
Sander Sagosen erreicht nun 203 Tore in der EHF EURO-Historie, gleichauf mit Stefan Lövgren auf Platz vier der Rekordliste.

Fazit: Deutschland muss nachlegen

Der Spieltag zeigte, dass Deutschland trotz talentierter Einzelspieler noch Stabilität in der Defensive und Effizienz im Angriff benötigt.
Das Team hat die Qualität, die Hauptrunde zu erreichen, muss jedoch dringend die kommenden Spiele gegen Spanien und Serbien gewinnen.
Die EHF EURO 2026 beweist einmal mehr: Jede Mannschaft kann jeden schlagen – ein Rennen um den Titel bleibt spannend.

Ausblick: Deutschland muss sich nun neu sammeln, Schweden und Norwegen zeigen Stärke in ihren Gruppen, während Serbien und Frankreich die Favoritenrolle untermauern.

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