Irans Teilnahme am Münchner Sicherheitskonferenz 2026 abgesagt!

International – Die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 haben gestern angekündigt, die Einladungen an die iranische Regierung zu streichen. Dies geschah aufgrund der anhaltenden blutigen Unterdrückung der Proteste gegen das Regime in Iran.

Hintergrund der Entscheidung

Ein Sprecher der Konferenz erklärte: „Vor einigen Wochen wurden Vertreter der iranischen Regierung eingeladen. Angesichts der aktuellen Ereignisse wird die Konferenz jedoch diese Einladungen nicht aufrechterhalten.“

Das deutsche Außenministerium hatte zuvor auf Berichte reagiert, wonach Außenminister Abbas Araghchi eingeladen worden sei: „Angesichts der blutigen Unterdrückung der Proteste halten wir seine Teilnahme für nicht angemessen. Wir haben geraten, diese Einladung nicht auszusprechen und betonen unsere Haltung deutlich.“

Proteste in Iran

Die Proteste in Iran begannen am 28. Dezember 2025 mit einem Streik der Händler auf dem Basar von Teheran aufgrund der wirtschaftlichen Krise. Schnell weitete sich die Bewegung aus, und die Demonstranten forderten politische Veränderungen, einschließlich des Sturzes des Regimes.

Nach Angaben der Organisation „Menschenrechte in Iran“, die in Norwegen ansässig ist, wurden mindestens 3.428 Demonstranten getötet. Die tatsächliche Zahl könnte weitaus höher sein, da unabhängige Bestätigungen fehlen.

Bedeutung der Münchner Sicherheitskonferenz

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist ein jährliches diplomatisches Treffen, das führende Persönlichkeiten aus Politik und Industrie anzieht. Die Entscheidung, Iran nicht einzuladen, unterstreicht die internationale Kritik an der Gewalt gegen die Demonstranten.

Quellen & Links

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