Nigeria stoppt Algerien: Grünes Feuer im AFCON-Viertelfinale

Der Traum Algeriens vom Afrika-Cup-Titel 2025 ist im Viertelfinale geplatzt.
Nigeria setzte sich am Samstagabend in Marrakesch souverän mit 2:0 durch
und bestätigte eindrucksvoll seine Rolle als einer der Topfavoriten des Turniers.

Osimhen und Adams entscheiden die Partie

Nach einer torlosen ersten Halbzeit erhöhte Nigeria nach dem Seitenwechsel deutlich das Tempo.
Victor Osimhen brachte die „Super Eagles“ in der 47. Minute per Kopfball in Führung,
ehe Akor Adams nur zehn Minuten später mit einem abgeklärten Solo den Endstand herstellte.

Nigerias Dominanz schon vor der Pause sichtbar

Bereits im ersten Durchgang kontrollierte Nigeria weite Teile der Begegnung.
Mehrere gefährliche Standards und Kopfbälle von Osimhen und Ajayi sorgten für
ständige Unruhe im algerischen Strafraum. Torhüter Zidan hielt Algerien jedoch zunächst im Spiel.

Ben Sebaini unter Druck

Besonders auffällig: Algeriens Defensive wirkte ungeordnet.
Ein Ballverlust von Ramy Bensebaini leitete eine der größten Chancen Nigerias ein,
die nur mit Mühe geklärt werden konnte.

Der zweite Schlag: Adams macht alles klar

In der 57. Minute folgte die endgültige Entscheidung. Osimhen bewies Übersicht,
steckte perfekt auf Adams durch, der den Torwart umkurvte und eiskalt vollendete.

Historischer Angriff der Super Eagles

Mit diesem Sieg schrieb Nigeria Geschichte: Als erst zweites Team nach Ägypten
(1974 und 2010) erzielte Nigeria in fünf aufeinanderfolgenden Spielen
mindestens zwei Tore in einer AFCON-Ausgabe.

Der nigerianische Angriff gilt damit als der bislang effektivste des Turniers.
Zuvor hatte Nigeria bereits Mosambik im Achtelfinale mit 4:0 deklassiert.

Algerien ohne Durchschlagskraft

Algerien blieb offensiv weitgehend blass.
Ein Distanzschuss von Bounedjah in der Schlussphase blieb die einzige nennenswerte Torchance.
Die „Wüstenfüchse“ scheiden damit enttäuschend aus dem Turnier aus.

Halbfinal-Kracher gegen Gastgeber Marokko

Im Halbfinale wartet nun ein echtes Highlight: Nigeria trifft auf Gastgeber Marokko.
Ein Duell zweier Turnierfavoriten, das bereits jetzt als vorweggenommenes Finale gilt.


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