Von der Verletzungsangst zur neuen Hoffnung: Tsitsipas startet 2026 neu

Stefanos Tsitsipas beginnt das Tennisjahr 2026 mit spürbarem Optimismus. Nach einer schwierigen zweiten Hälfte der Saison 2025, die von einer hartnäckigen Rückenverletzung geprägt war, sieht sich der frühere Weltranglistendritte wieder auf dem richtigen Weg.

Der Grieche ist bereit, sein Land beim United Cup in Perth zu vertreten – ein klares Zeichen dafür, dass Körper und Geist wieder im Einklang sind.

Ein schmerzhafter Rückblick auf 2025

In einer Pressekonferenz sprach Tsitsipas offen über die belastenden Monate seiner Zwangspause. Wie die ATP zitierte, habe er lange Zeit mit den Folgen der Verletzung gekämpft.

„In den letzten drei oder vier Turnieren der vergangenen Saison konnte ich kaum durchhalten. Es war notwendig, Abstand zu gewinnen, um einen Weg zurück zur vollständigen Gesundheit zu finden“, erklärte der 27-Jährige.

Der Moment der Angst bei den US Open

Besonders eindrücklich schilderte Tsitsipas seine Erlebnisse nach den US Open 2025. Nach der Niederlage dort habe er zwei Tage lang nicht einmal laufen können – ein Moment, der ihn tief erschütterte.

„Wenn so etwas passiert, beginnt man, seine gesamte Karriere zu hinterfragen“, sagte Tsitsipas. Für 2026 habe er nur einen großen Wunsch: Spiele ohne Angst vor neuen Rückenschmerzen beenden zu können.

Vollständige Vorbereitung – ein positives Signal

Erstmals seit langer Zeit absolvierte Tsitsipas die komplette Saisonvorbereitung ohne Schmerzen. Für ihn sei dies ein „großartiger Indikator“, dass er wieder auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sein könne.

Der Grieche wirkt körperlich stabiler und mental gefestigt – zwei Faktoren, die für einen erfolgreichen Neustart entscheidend sind.

Auftakt gegen Mochizuki und starke griechische Präsenz

Zum Start ins Jahr 2026 trifft Tsitsipas auf den Japaner Shintaro Mochizuki. Es ist das erste Duell zwischen beiden Spielern und Teil der Begegnung Griechenland gegen Japan.

Auch im Damenwettbewerb wartet ein hochklassiges Match: Maria Sakkari trifft auf Naomi Osaka – ein weiterer Höhepunkt für die Fans in Perth.

Perth fühlt sich wie Griechenland an

Tsitsipas schwärmte von der Atmosphäre in Australien: „Perth fühlt sich immer mehr wie ein Teil Griechenlands an. Die Unterstützung hier ist unglaublich.“

Mit kämpferischem Ton fügte er hinzu: „Wir sind Kämpfer und wollen diese starke Ausgangslage optimal nutzen.“

Erneute Zusammenarbeit mit Maria Sakkari

Besondere Bedeutung hat für Tsitsipas auch die erneute Kooperation mit Maria Sakkari im Mixed-Wettbewerb. Die beiden verbindet nicht nur die Nationalität, sondern auch jahrelanges Vertrauen.

„Ich könnte mir keine bessere Partnerin wünschen. Wir kennen unsere Stärken und Schwächen genau“, erklärte Tsitsipas. Der gemeinsame Auftritt sei für ihn auch emotional ein besonderer Moment.

Fazit: 2026 als Jahr der Wiedergeburt

Für Stefanos Tsitsipas steht 2026 ganz im Zeichen der Rückkehr. Nach Angst, Schmerzen und Selbstzweifeln blickt er wieder nach vorne – mit Gesundheit, Motivation und einem klaren Ziel.

Ob der Grieche wieder an seine besten Jahre anknüpfen kann, wird sich zeigen. Doch eines ist sicher: Tsitsipas ist zurück – und mental stärker als zuvor.

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