Marokko lässt Punkte liegen: Remis gegen Mali nach VAR-Dramatik
Der Traum vom perfekten Start in den Afrika-Cup 2025 ist für Marokko vorerst geplatzt.
Die „Atlaslöwen“ mussten sich am Freitagabend im zweiten Gruppenspiel mit einem
1:1-Unentschieden gegen Mali begnügen – in einer Partie, die von
Taktik, Zweikämpfen und zwei Elfmetern geprägt war.
Elfmeter bringen Führung – und Ausgleich
Kurz vor der Pause schlug Marokko eiskalt zu. Nach VAR-Überprüfung entschied der Schiedsrichter
auf Handspiel im malischen Strafraum. Ibrahim Díaz übernahm Verantwortung und
verwandelte sicher zur Führung (45.+5).
Doch Mali zeigte Moral. In der 63. Minute kam es nach einem umstrittenen Zweikampf zwischen
Jawad El Yamiq und Lassine Sinayoko erneut zum Eingreifen des VAR.
Diesmal auf der Gegenseite – Sinayoko verwandelte selbst und stellte auf 1:1.
Regragui setzt auf neue Impulse
Marokkos Nationaltrainer Walid Regragui hatte seine Startelf im Vergleich
zum Auftaktspiel verändert. In der Defensive rückte Jawad El Yamiq für den verletzten
Romain Saïss ins Zentrum, während im Angriff Ayoub El Kaabi den Vorzug vor Sofiane Rahimi erhielt.
Die Umstellungen sorgten phasenweise für mehr Stabilität, doch im letzten Drittel fehlte
oft die Präzision, um Mali entscheidend unter Druck zu setzen.
Starker Beginn, fehlende Effizienz
Marokko dominierte die Anfangsphase, ohne sich klare Vorteile zu erspielen. Díaz und
Eliesse Ben Seghir suchten immer wieder den Weg in die Tiefe, während Ismael Saibari
mehrfach gefährlich in den Strafraum nachrückte.
Die beste Chance vor der Pause hatte Saibari, als er nach einem Abpraller das leere Tor
vor sich hatte – der Ball segelte jedoch über die Latte.
Mali bleibt geduldig und wird belohnt
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Marokko zunächst den Druck, doch mit zunehmender Spielzeit
fand Mali besser ins Spiel. Die Westafrikaner agierten körperlich stark, hielten die Räume eng
und warteten auf Fehler.
Der Ausgleich verlieh Mali zusätzliches Selbstvertrauen, während Marokko trotz frischer Kräfte
– darunter Youssef En-Nesyri und Abdessamad Ezzalzouli – keinen entscheidenden Treffer mehr erzwingen konnte.
Spannung bis zum Schluss
In der langen Nachspielzeit hatte Marokko noch einmal die große Chance auf den Sieg,
doch ein Freistoß von Ben Seghir blieb zu harmlos. Auf der Gegenseite wäre Mali beinahe
durch ein Eigentor ins Unglück gestürzt – Torhüter Diarra rettete in letzter Sekunde.
Fazit: Warnsignal zur rechten Zeit
Das Remis ist kein Rückschlag, aber ein deutliches Signal: Marokko bleibt Favorit der Gruppe,
muss jedoch an Effizienz und Konzentration arbeiten. Mali präsentierte sich als unangenehmer,
disziplinierter Gegner – und bewies, dass in dieser Gruppe noch nichts entschieden ist.
📌 Wichtige Quellen & Backlinks:
Backlink 1 – Salah & Ägypten beim AFCON 2025 |
Backlink 2 – Manchester United & Dorgu-Tor |
Backlink 3 – Alan Shearer überrascht




[…] Weiterführende Artikel: Marokko vs Mali | Liverpool vs Wolverhampton | Arsenal vs […]