„Wüstenkrieger“ setzen erstes Ausrufezeichen beim AFCON-Start

Die algerische Nationalmannschaft ist mit einem überzeugenden Sieg in den Afrika-Cup 2025 gestartet. Im ersten arabischen Duell des Turniers setzte sich Algerien am Mittwochabend souverän mit 3:0 gegen den Sudan durch. Die Partie der Gruppe E fand im Prinz-Moulay-Hassan-Stadion in Rabat statt und zeigte früh, wer in dieser Begegnung den Ton angibt.

Riyad Mahrez avancierte mit zwei Treffern (2., 61.) zum Mann des Abends, während Ibrahim Maza in der 85. Minute den Schlusspunkt setzte. Mit diesem Erfolg übernimmt Algerien dank der besseren Tordifferenz die Tabellenführung vor Burkina Faso.

Blitzstart bringt frühe Kontrolle

Die Mannschaft von Beginn an hochkonzentriert: Bereits nach zwei Minuten klingelte es im sudanesischen Tor. Nach einem strukturierten Spielaufbau bediente Hicham Boudaoui seinen Kapitän Riyad Mahrez, der aus zentraler Position eiskalt ins linke untere Eck vollendete.

Der Sudan versuchte anschließend, über direkte Bälle und schnelle Vorstöße zurück ins Spiel zu finden. Yasser Awad hatte in der 12. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch am aufmerksamen Keeper Luka Zidane, der insgesamt einen sicheren Eindruck hinterließ.

Sudan zeigt Moral – Algerien bleibt dominant

Algerien variierte sein Offensivspiel geschickt. Mohamed Amine Amoura suchte mehrfach den Abschluss aus der Distanz, während der Sudan mit vereinzelten Kontern gefährlich blieb. Kurz vor der Pause häuften sich die Chancen für die „Falken von Jediane“, doch fehlte es an Präzision im Abschluss.

Ein Wendepunkt folgte in der 39. Minute: Salah Adel sah nach einem harten Einsteigen die Gelb-Rote Karte – der Sudan musste fortan in Unterzahl agieren.

Mahrez entscheidet – Algerien nutzt Überzahl

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Algerien konsequent den Druck. Boudaoui und Bounedjah vergaben zunächst, ehe Mahrez erneut zuschlug. Nach einer punktgenauen Hereingabe von Amoura blieb der Offensivstar cool und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein.

Maza setzt den Schlusspunkt

Trotz weiterer algerischer Chancen hielt der sudanesische Torhüter lange dagegen. In der 85. Minute war jedoch auch er geschlagen: Nach einer Kopfballablage von Baghdad Bounedjah blieb Ibrahim Maza eiskalt und traf präzise ins linke untere Eck.

Dramatik pur: Burkina Faso schockt Äquatorialguinea

Für ein weiteres Highlight in Gruppe E sorgte Burkina Faso. In einer Partie, die an das legendäre Champions-League-Finale 1999 erinnerte, drehten die „Hengste“ das Spiel gegen Äquatorialguinea in der Nachspielzeit.

Marvin José Obiang brachte Äquatorialguinea in der 85. Minute in Führung – trotz Unterzahl seit der 50. Minute. Doch in der Nachspielzeit kippte die Partie vollständig: Zunächst traf Jorge Vitinho zum Ausgleich (90+5), ehe Edmond Tapsoba nur drei Minuten später den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Mit diesem spektakulären Comeback sammelt Burkina Faso ebenfalls drei Punkte und macht die Gruppe E frühzeitig zu einer der spannendsten des Turniers.

Weitere Informationen:
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