Daka rettet Sambia – Last-Minute-Drama gegen Mali
Mit einem Treffer in letzter Sekunde hat Leicester-Stürmer Patson Daka die sambische Nationalmannschaft vor einer bitteren Auftaktniederlage bewahrt. Beim 1:1 gegen Mali am Montagabend in Casablanca sorgte der Angreifer in der Nachspielzeit für einen emotionalen Moment zum Abschluss des ersten Spieltags der Gruppe A beim Afrika-Cup 2025 in Marokko.
Mali lange überlegen, Sambia unter Druck
Die Auswahl aus Mali präsentierte sich von Beginn an als spielbestimmende Mannschaft. Mit hohem Tempo und klarer Struktur erspielte sich das Team früh mehrere Abschlüsse, darunter eine gefährliche Aktion von Lassine Sinayoko (15.), der bereits im ersten Durchgang seine Torgefahr andeutete.
Sambia setzte zunächst auf Konter und kam vor allem über die rechte Seite zu vereinzelten Chancen. Eine Hereingabe von Kings Kangwa sorgte in der 35. Minute beinahe für ein Eigentor des malischen Verteidigers Mamadou Fofana.
Elfmeter vergeben – Mali bleibt am Drücker
In der 41. Minute bot sich Mali die große Möglichkeit zur Führung: Nach einem VAR-Check entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Bilal Touré scheiterte jedoch am stark reagierenden Keeper Willard Mwanza, der den Strafstoß parierte und anschließend von seiner Defensive unterstützt wurde.
Trotz des vergebenen Elfmeters behielt Mali auch nach der Pause die Kontrolle.
Sinayoko trifft – Mali wähnt sich als Sieger
Die Überlegenheit zahlte sich schließlich in der 61. Minute aus. Nach einer Ecke landete der Abpraller bei Sinayoko, der aus kurzer Distanz kompromisslos einschob und Mali verdient in Führung brachte.
In der Folge öffnete Sambia die Defensive, riskierte mehr – und wäre beinahe bestraft worden: Sinayoko verfehlte mit einem kraftvollen Abschluss nur knapp das zweite Tor (84.).
Daka schlägt eiskalt zu
Als alles nach einem malischen Sieg aussah, schlug Sambia in der 90.+2 Minute zu. Nach einer präzisen Flanke von Mathews Chanda stieg Patson Daka im Strafraum hoch und köpfte den Ball unhaltbar ins linke Eck – ein Treffer, der Stadion und Team in Ekstase versetzte.
Ausblick auf Gruppe A
Nach dem Auftaktsieg Marokkos gegen die Komoren bleibt die Gruppe A vollkommen offen. Am Freitag kommt es in Rabat zum Topspiel Marokko gegen Mali, während Sambia in Casablanca auf die Komoren trifft.
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